Psychotherapie

Es gibt diverse, sowohl seelisch als auch körperlich bedingte Symptome, die Anlass für eine Psychotherapie sein können: Depressive Verstimmungen, Angstzustände bis hin zu Panikattacken, Zwangsgedanken oder Zwangshandlungen, Erschöpfungszustände, aber auch Versagens- und Minderwertigkeitsgefühle, soziale Ängste, Essstörungen, Arbeits- und Konzentrationsstörungen, Probleme mit Partnerschaft und Sexualität. Zu den psychosomatisch bedingten körperlichen Beschwerden gehören u.a. Magenbeschwerden, Hautkrankheiten, Rückenschmerzen und Kopfschmerzen. Auslöser für solche Symptome können sowohl aktuelle Probleme oder langanhaltende Belastungen sein, welche schließlich dazu führen, dass wir unser Leben nicht mehr so führen können, wie wir es möchten.

Die genannten Beschwerden und Probleme werden im Sinne eines dynamischen Verständnisses unserer Psyche als Folgen unbewusster Konflikte oder seelischer Notlagen verstanden. In der Therapie geht es darum, den Sinngehalt des Symptoms zu verstehen und dem Bewusstsein zugänglich zu machen. Dieses Bewusstwerden ist Grundlage eines manchmal mühsamen und zeitaufwändigen inneren und äußeren Umorientierungsprozesses, dessen Ziel eine zufriedenstellendere Lebensführung ist.

Voraussetzung für das Gelingen einer Psychotherapie ist die vertrauensvolle und offene Beziehung zum Therapeuten, der seinerseits der Schweigepflicht unterliegt. Psychotherapie ist ein geschützter Raum, in dem alles gedacht und ausgesprochen werden darf, in dem Vergangenes wie Gegenwärtiges seinen Platz hat. Ziel der Therapie ist ein veränderter, reiferer Umgang mit sich selbst, den Lebensaufgaben und den Mitmenschen, der letztlich auch zu einer Reduzierung oder zum Verschwinden der Beschwerden führt.